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Papier ist ein ganz besonderer (Werk-)Stoff, der untrennbar mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden ist. Schließlich wurde schon im Alten Ägypten seit dem dritten Jahrtausend v. Christus Papyrus zum Beschreiben benutzt.

 

Eine frühe Tradition der nachhaltigen Papierökonomie, der sich viele Papierhersteller wieder vermehrt verpflichtet fühlen und sich auch auf sie zurückbesinnen. Das gilt auch für die Mitglieder der Lieferanteninitiative AG Zukunft.

 

Auszeichnungen bei den PSI Sustainability Awards 2017

 

Im vergangenen Jahr zählten mit Walter Medien und Zettler Kalender gleich zwei Vertreter der AG Zukunft zu den Preisträgern der PSI Sustainability Awards 2017. Während Walter in den Kategorien „Environment Excellence“ und „Environment Initiative“ überzeugend punkten konnte, trug Zettler durch nachhaltige Kalender in der Kategorie 6 „Sustainable Product – Paper“ den Sieg davon.

 

 

Basis dieses Erfolges ist die Kalenderserie Agrar. Deren Papier wird nämlich auf ganz besondere Weise gewonnen und wurde auf den Namen “PaperWise” getauft.

 

Pflanzenreste als
Werkstoff-Grundlage

 

PaperWise wird aus Pflanzenres-ten als Werkstoff-Grundlage gewonnen unter Einsatz von 100% grüner Energie aus Biofermenta-tion. Damit ist das PaperWise-Papier CO2-neutral, zudem unge-bleicht und damit auch wieder pro-blemlos kompostierbar. Den Re-cycling-Kreislauf kann das Papier bis zu sieben Mal durchlaufen.

 

Ein Spitzenwert in der nachhaltigen Papierökonomie und erstaunliches Resultat - und einmal mehr ein weiterer Beweis, wie vielseitig der Werkstoff Papier ist. Nicht nur bei seiner Verarbeitung, sondern schon bei seiner Generie-rung. Gerade am entscheidenden Ausgangspunkt werden findige Geister nicht müde zu experimen-tieren, um den Werkstoff Papier noch nachhaltiger zu gestalten.

 

 

Produkte aus Apfelpapier

 

So konnte bereits bei den PSI Sustainability Awards 2016 das AG Zukunft-Mitglied Lediberg mit seiner “Appeel”-Serie als überzeugendem Nachweis einer nachhaltigen Papierökonomie reüssieren. Die eingereichten Notizbücher aus Apfelpapier brachten die Jury zum Staunen und die Werbeartikelanwender zum Schwärmen.

 

Gewonnen werden sie und die weiteren Accessories der Appeel-Serie aus Apfelresten, die sich ansonsten im Bioabfall wiederfinden. Viele nachhaltige und Wald-schonende Wege führen also offensichtlich zum Werkstoff Papier. Und mit ziemlicher Sicherheit können wir davon ausgehen, dass noch weitere Möglichkeiten ihrer Entdeckung harren.

 

Auf eine weitere dieser Neukreationen werfen wir im nächsten Blog einen neugierigen Blick.



Autor: Richard Kastner

 

 

 

 

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