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Alle Jahre wieder – gibt es zu Weihnachten einen Werbespot des Supermarktriesen Edeka. So auch 2016, nachdem der Spot des vergangenen Jahres ein flaues Gefühl hinterlassen hatte. So handelte er von einem Großvater, der seinen eigenen Tod vortäuschen musste, um die Familie zu einem gemeinsamen Essen zu locken.

 

Dieses Jahr ist der Spot - jenseits aller entfachten politischen Diskussionen - mit lichteren Assoziationen behaftet und beschäftigt sich mit einem Thema, das uns alle vor Weihnachten im Griff hat: Zeitmangel. Wer kennt es nicht? Wird im Sommer meist noch angekündigt, dass man es dieses Jahr ganz anders mache, sieht die Realität im Spätherbst meist anders aus.

 

Weihnachten entschleunigen

 

Die Schreibtischablage möchte bereinigt werden, Einkäufe sind zu erledigen und überhaupt ist man zu Beginn der Weihnachtstage viel zu spät dran. Aber: Sollte Weihnachten nicht eine Zeit der Besinnlichkeit sein? Zeit, innezuhalten und den Moment zu genießen, zu reflektieren?

 

 

Diese Frage wirft auch die aktuelle Edeka-Kampagne auf, umgesetzt von der renommierten Agentur Jung von Matt. Zu Beginn zeigt er gehetzte Familien, die über den Weihnachtsstress die eigentlich wichtigen Dinge vergessen, wie zum Beispiel mit den Kindern zu spielen.

 

Zeit statt Zeug

 

So sieht man Eltern einkaufen, Fußwege von Schnee befreien, Autowerkstätten aufsuchen und aufwendig kochen, während die Kinder enttäuscht danebenstehen und sich eigentlich nur eines von ihren Eltern wünschen: Zeit.

 

Gen Ende dreht sich der Werbespot und die Eltern nehmen sich ein wenig Freizeit für ihren Nachwuchs. Unter dem Hashtag #Zeitschenken steht nun das Familienleben im Vordergrund, während die Nachrichten, der Einkauf und der Räderwechsel plötzlich unwichtig werden.

 

Als Kalenderhersteller haben wir uns schon oft Gedanken darüber gemacht, dass es im Grunde die Zeit ist, die zu unserem wertvollsten Gut avanciert ist. Von ihr haben wir am wenigsten,

obwohl wir sie eigentlich am meisten benötigen, ob nun für unsere persönliche Freizeitgestaltung oder im Rahmen der Familie.

 

Planung statt Konsummarathon

 

Immer wieder kommen wir zu dem Schluss, dass ein umsichtiges Zeitmanagement im Kalender die Weihnachtszeit um ein Vielfaches entzerren kann. Wie sähen die Weihnachtstage beispielsweise aus, wenn wir alle Weihnachtsgeschenke bereits im September eingekauft hätten?

 

Gewisse Dinge kann man nicht vorziehen, wie zum Beispiel das Einkaufen frischer Zutaten für den Weihnachtsbraten. Anderes lässt sich aber ohne weiteres bereits im Herbst abarbeiten, damit wir uns im Dezember auf das Wesentliche konzentrieren können: darum, dass aus Zeitmangel Zeit wird.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

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