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“Nicht kleckern, sondern klotzen!”, fällt uns eingedenk der so arglos wie mit vollen Händen - oftmals wider besseres Wissen - heraus gehauenen Online-Werbeetats ein. “Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte”, philosophierte einst der US-amerikanischen Industrielle Henry Ford.

 

Mutmaßlich wüsste er das heute besser und würde sich stattdessen vielleicht fragen, ob es wirklich nur 50 Prozent sind. Mit einiger Sicherheit würde er heute aber zu den Online-Skeptikern zählen, wie der Marketingchef von Procter & Gamble, Marc Pritchard, oder Keith Weed, in gleicher Funktion Herr aller Werbeetats beim Wettbewerber Unilever.

 

Kürzungen der
Online-Werbeetats

 

Die beiden Marketingchefs sind beileibe nicht die einzigen, die von den digitalen Vermarktern dokumentierte Transparenz fordern oder gleich - wie etwa Pritchard - die Online-Werbeetats zurechtstutzen. “Er strich aus dem digitalen Werbeetat 100 Millionen Dollar – und bemerkte keinerlei negativen Effekt im Absatz der Produkte, wie er im Herbst dem Handelsblatt erzählte.”

 

Eine Konsequenz, die in der Tat für Aufsehen sorgte. Denn bis dato gilt gerade im Onlinemarketing leider viel zu häufig: große Klappe, viel Abzocke dahinter. Da lassen sich die Werbedollar oder -euro

 

signifikanter und gleich auch noch

mit messbarem Wirkungsnachweis investieren: in analoge Werbung nämlich.

 

Werbeartikel TKP

 

Werbeartikel wirken. Und wie!, weiß die aktuelle Werbeartikel Wirkungsstudie 2017 des Gesamtverbandes der Werbeartikel Wirtschaft, kurz GWW.

 

93 Prozent der Befragten zwischen 14 und 69 Jahren besitzen einen Werbeartikel, 91 Prozent nutzen ihn auch. Das ist wichtig. Denn die Nutzung eine Produktes entspricht auch dem Blickkontakt mit der Werbebotschaft. Hierbei reüssieren in den unterschiedlichsten nationalen wie internationalen Marktstudien traditionell Werbeträger aus Papier auf den vorderen Plätzen der Beliebtheitsskalen. Was den Werbeartikel TKP nochmals um einiges attraktiver macht.

 

Ob 3-Monatskalender, 4-Monatskalender, Bildkalender, Wand- oder Tischkalender, Haftnotizen oder Notizbücher: Werbemittel aus Papier bieten außer großer Werbefläche auch ein kaum zu auszuhebelndes Preis-Leistungsverhältnis.

 

Maßgeblich ist hierbei der Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Er besagt, welchen Kostenaufwand der Werbungtreibende betreiben muss, um über einen Kommunika-tionskanal 1.000 Empfänger seiner Zielgruppe zu erreichen.

 

 

Werbeartikel als Werbewirkungsverstärker
und oberster Reichweitengarant

 

Laut einer internationalen Studie über Werbeartikel,

des US-amerikanischen Advertising Specialty Institute (ASI) von 2016 lag dieser Kontaktpreis für Zeitungen bei 3,2 Cent pro Empfänger (32 Dollar/ 26 Euro pro 1000 Werbekontakte), für das Prime-Time-TV bei 2,5 Cent (25 Dollar/ 20,30 Euro pro 1000 Werbekontakte), für überregionalen Print-Magazine bei 2,4 Cent (24 Dollar/ 19,50 Euro pro 1000 Werbekontakte) sowie für mobiles Marketing bei 1,0 Cent (10 Dollar/ 8,10 Euro pro 1000 Werbekontakte), gefolgt von Radiowerbung, Onlinewerbung und Werbeartikeln mit jeweils 0,7 Cent (7 Dollar/ 5,70 Euro pro 1000 Werbekontakte).

 

Unter den drei Letztgenannten offeriert wiederum der Werbeartikel als Kommunikationskanal an einem Durchschnittstag mit 85 Prozent die größte Reichweite, gefolgt von der Radiowerbung mit 78 Prozent.

 

Dieses Preis-Leistungsverhältnis auf dem gleichzeitig obersten Level der Werbewirksamkeit liegt für andere Kommunikationskanäle schlicht nicht in Schlagweite. Die naheliegende Schlussfolgerung: In keinem Marketingmix darf der Werbeartikel als Werbewirkungsverstärker und oberster Reichweitengarant fehlen.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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