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“Müßiggang ist aller Laster Anfang”, so wussten und lehrten es die Altvorderen. Doch die Zeiten ändern sich. Und mit ihnen so manche als unverbrüchlich sicher geglaubte Lebensweisheit. Das kann schmerzlich, bisweilen aber auch befreiend sein.

 

Im Falle des eingangs zitierten Aphorismus hat sich sein Sinn in unseren daten- wie geschwindigkeitsgetriebenen Zeiten sogar in sein Gegenteil gekehrt: Müßiggang ist eines unserer rarsten Güter geworden.

 

Was von unserem
Privatleben übrig geblieben ist

 

Zwischen Volkskrankheiten, die der Melange aus Bewegungsmangel, falscher Ernährung, (innerer) Getriebenheit und Schlafentzug geschuldet sind, finden Burn-Out-Tendenzen einen idealen Nährboden.

 

Digital Detox, die Sehnsucht nach Entschleungung hat Einzug gehalten in unseren Berufsalltag und das, was von unserem Privatleben übrig geblieben ist, noch nicht digital aus- und aufgezehrt wurde.

 

Werbeartikel als Brücken
für den kreativen Müßiggang

 

Wir arbeiten zu viel und sind zu viel online“, konstatierte der italienische Unternehmer Brunello Cucinelli unlängst in der “Welt”. zahlt genau auf dieses - zumeist

unbewusste - Lebensgefühl einer defizitären Existenz ein.

 

Es ist in diesem Zusammmenhang ganz sicher auch kein Zufall, dass auch die produktgetriebene Werbeartikelwirtschaft nach den jährlich erhobenen Zahlen des Gesamtverbandes der Werbeartikel Wirtschaft e.V. (GWW) im Kanon der Marketingdisziplinen seit Jahren einen Spitzenplatz belegt und in 2017 erstmals die Schallmauer von 3,5 Milliarden Euro Jahresumsatz überspringen konnte.

 

Und ebenso so wenig ist es den Marktlaunen zuzurechnen, dass sich Werbeträger aus Papier traditionell unter den Topsellern positionieren, allen voran Werbekalender, Notizbücher und Haftnotizen. Werbeartikel sind inzwischen durchaus auch als Brücken für den kreativen Müßiggang zu bewerten.

 

Kreativer Müßiggang ist wertvoll

 

“Kreativer Müßiggang ist wertvoll. Doch wir haben es verlernt, uns auszuruhen und aktiv nichts zu tun”, mahnt der erfolgreiche Modeschöpfer und fordert die Wiederentdeckung der Stille als Ort der regenerativen Privatheit und Hort der Kreativität. Hierbei können auch sorgsam ausgewählte Werbeartikel Brücken für den kreativen Müßiggang bilden.

 

Die Notwendigkeit einer Renaissance der Privatheit hat

übrigens auch die Poltik erkannt und darauf mit der Europäischen Datenschutz Grundverordnung (EU DSGVO) reagiert, die am 25. Mai im gesamten EU-Raum in Kraft tritt und dem Bürger die eigene Datenhoheit zurückgeben soll.

 

Haptische Werbeträger als Botschafter des Digital Detox

 

Der noch zu verabschiedende ePrivacy-Gesetzesbestandteil der DSGVO wird das Tracking der Internetnutzer erschweren, die Online-Werbung verkomplizieren und zu Umsatzeinbußen führen. Traditionelle Werbeformen werden davon im Rahmen des Marketingmixes profitieren – darunter ganz sicher auch der Werbeartikel.

 

“Müßiges Denken, Schreiben, Lesen sind auch für uns die Blumen des Wissens”, formuliert es Brunello Cucinelli auf fast schon lyrische Art und Weise. Und beschreibt damit das Lebensgefühl der digital getriebenen Generationen unserere Zeit.

 

Diese zu vielen Menschen verloren gegangene Fähigkeit gilt es zurück zu gewinnen. Haptische Werbeträger wie Notizbücher können in diesem Zusammenhang als Botschafter des Digital Detox Brücken bauen und damit auch den Zugang zur eigenen Kreativität wiederentdecken helfen.

 

Autor: Richard Kastner

 

 

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