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Nachwuchspflege zählt auch in Marketingabteilungen zur Daueraufgabe. Wie tickt die junge Zielgruppe? Welche Kommunikationsinstrumente und -strategien wecken ihre Aufmerksamkeit und entfalten Überzeugungskraft?

 

Unsere These lautet: Haptische Botschafter locken insbesondere auch den Nachwuchs als Inseln in der Infoflut. Im Gegensatz zum Gros der Medien geben sie ihrem Empfänger direkt persönlichen Nutzen an die Hand.

 

Mit Blick auf die hochwertigen Produkte der AG Zukunft sind beispielsweise Notizbücher als Lifestyle-Statement und Kalender für spezielle Zwecke angesagt.

 

Um diese Angaben zu spezifizieren, sind Empathie und Offenheit hilfreich, sowie natürlich die Fähigkeit, vom eigenen Geschmack zu abstrahieren.

 

Zu den Kernfragen zählen: Welche Ziele und Werte motivieren sie? Für tiefere Einblicke empfehlen sich soziodemographische Studien, die mehrheitsfähige Tendenzen auf den Punkt bringen.

 

Im Folgenden fokussieren wir einige Kernaspekte, um Trendprodukte für junge Zielgruppen auszuwählen und zu gestalten.

 

Generation Y:
First Digital Natives

 

Prägnantes Beispiel: die Generation Y, auch Millennials genannt. Je nach Quelle werden unter diesen Begriffen die Geburtenjahrgänge von ca. 1980 bis 1995/1999 zusammengefasst. Im Jahr 2016 bildeten die Millennials bereits 25 Prozent der Berufstätigen.

 

Mit einer wachsenden Anzahl von Screens aufgewachsen, werden sie als erste Generation den Digital Natives zugerechnet. Ein Begriff, der freilich nicht bedeutet, dass sich die jungen Leute zu Experten für digitale Technik entwickelt haben. Sie sind vorrangig User, allerdings von Kindesbeinen an. Häufig helfen sie ihren

 

 

überforderten Eltern oder Großeltern digital auf die Sprünge.

 

Kalender-Switch

 

Schon vor diesem Hintergrund empfehlen sich als Trendprodukte für junge Zielgruppen diverse technische Accessoires und Features. Den angesagten Boardercross bieten innovative Werbeartikler mit ausgefallenen Kalender- und auch Notizbuch-Versionen, die analoge mit digitalen Funktionen verbinden, z.B. via QR-Code oder App.

 

Doch auch die klassisch-haptischen Modelle feiern bei der Generation Y ein Comeback. Der Trend geht zum Zweitkalender. Allen voran sind Taschen- und Wandkalender begehrt.

 

Beispielsweise bringt das Smartphone gerade weil es ein All-in-one-Tool ist, praktische Einschränkungen mit sich. Gleichzeitig telefonieren und Termine notieren funktioniert nicht.

 

Und apropos Funktionieren: Ein analoger Timer braucht weder geladene Akkus, noch Updates, noch Firewalls ... Er ist immer einsatzbereit, intuitiv zu handhaben und spendiert das gute Gefühl, die Zeit im Griff zu haben.

 

Die Renaissance der Handschrift

 

Umzingelt von schnelllebigen Trends badet auch Generation Y gerne in Retro-Wellen.

 

Das bereits seit Dekaden kursierende Motto „Back to the Roots“ schließt in der digitalen Expansion insbesondere auch die Sehnsucht nach heimeligen Rückzugsorten und echter Berührung jenseits einer plastikdominierten Warenwelt ein.

 

Die US-Forscherin Tiffany Field bündelt das in westlichen Konsumgesellschaft wachsende Bedürfnis nach haptischem Erleben in dem Begriff „Touch Hunger“.

 

Zu den derzeit angesagten Retro-Trends zählen z.B. Handarbeiten, Kochen, Kräuter aus Eigenanbau,

Vinylscheiben, der wieder florierende Buchmarkt, die Neuentdeckung von Notizbüchern und Handschrift.

 

Bei einer Studie der Initiative Schreiben, durchgeführt vom Reutlinger Pragma Instituts, wurde u.a. über die Aussage „Handgeschriebenes ist von besonderem Wert“ abgestimmt. Der Probandenkreis umfasste 1017 TeilnehmerInnen in Deutschland über 16 Jahren.

 

Höchste Zustimmung gab es bei den 16- bis 30-Jährigen mit 91 Prozent. Auch die Forderung nach verstärktem Einsatz von Handschrift fand bei den Digital Natives mit 71 Prozent den größten Zuspruch.

 

Trendprodukte für
junge Zielgruppen

 

Die Vorzüge von Handschrift vs. Tippen sind längst wissenschaftlich bewiesen – zur Erinnerung in einer Nussschale: Die Lern- bzw. Merkfähigkeit liegt höher, Schreibfluss und Kreativität werden stärker gefördert.

 

High Tech-Unternehmen gehörten zu den ersten, die Notizbücher als Werbebotschafter einsetzten. Intelligent und souverän, denn damit unterstreichen sie ihre Vorreiterrolle: kein Trend ohne Gegentrend, in diesem Fall: das Unbehagen, nichts mehr Schwarz auf Weiß in der Hand zu haben, sondern alle Notizen elektronischen Speichern zu überantworten.

 

Auch unter den Vorzeichen von Kreativität, Individualität und Entschleunigung wurde die Bedeutung des Notizbuches neu aufgeladen. Heute gilt es als hip, im Strategie-Meeting oder Vorlesungssaal ein schickes, ausgefallenes Notizbuch zu zücken. Individueller Lifestyle trifft praktische Vorzüge.

 

Im nächsten Blogbeitrag werden wir uns u.a. mit den Megatrends Sicherheit sowie Work-Life-Balance und ihren Einfluss auf Trendprodukte für junge Zielgruppen beschäftigen.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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