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Ob bei Meetings, im Vorlesungs-saal und immer öfter auch wieder unterwegs, z.B. in der Bahn – die Menschen greifen teils immer noch, teils erneut zu haptischen Papierprodukten; zu analogen Kalendern, Notizbüchern oder -blocks, zu Büchern statt zu digitalen Tools.

 

Vor dem Hintergrund ihrer steigenden Wertschätzung sind klassische Papierprodukte in innovativer Form und vorzugswei-se nachhaltig produziert sogar in Hipsterkreisen angesagt.

 

Haptische Papierprodukte

 

Der Werkstoff Papier spricht zu der Hand, macht realiter begreifbar, was in der digitalen Welt nicht fassbar ist. Bei der Terminplanung vermittelt z.B. ein analoger Timer das Gefühl, die flüchtige Dimension der Zeit in der Hand zu haben. Ein Blatt Papier befriedigt nicht nur das Bedürfnis nach haptischem Erleben, sondern es vermittelt auch  Verbindlichkeit und Verlässlichkeit.

 

Verzichten wir auf haptische Papierprodukte und ersetzen sie durch digitale, so lagern wie eines unserer wichtigsten Bedürfnisse und Basis für die geistige Entwicklung in die Cloud aus: ohne Haptik keine Intelligenz.

 

Das liegt nicht nur daran, dass wir unseren visuellen Sinn und unseren Tastsinn voneinander abkoppeln, sondern auch an der zunehmenden Passivität, die mit der Auslagerung kreativer Tätigkeiten einhergeht.

 

Der digitale Vormarsch

 

Nichtsdestotrotz verlassen wir uns auf Smartphones, eBook-Reader, Tablet-PCs und Notebooks. Den Kalender stellt Google, elektronische Bücher beziehen wir über Amazon und Apps ersetzen unseren Orientierungssinn. Wir überlassen unser Gehirn einer Heerschar aus Maschinen und Algorithmen.

 

Das hat natürlich nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. So lassen sich Einträge in digitalen Kalendern auch nachträglich ohne Korrekturspuren bearbeiten, die Nutzung von eBooks schont wertvolle Ressourcen.

Navigationssysteme ersparen uns das mühsame Wälzen unhandlicher Landkartenbücher und schlussendlich sind die Online-News aktueller als gedruckte Tageszeitungen.

 

Der Markt für Printmagazine und tagesaktuelle Zeitungen ist ein gutes Beispiel: Standen dort vor einigen Jahren noch Nachrichten im Vordergrund, die es möglichst schnell zu verbreiten galt, setzt man heute auf bunte Bilder, komplexe Reportagen und spannende Geschichten. Der Geschwindigkeitskampf ist ohnehin längst verloren.

 

Haptische Wertarbeit

 

Printmagazine werden heutzutage mitunter sehr aufwändig gestaltet, um sich von den digitalen Fluten abzuheben – mithilfe der Multisensorik. Raues Papier, intensive Farben, reliefartige Überschriften, vielleicht eine Duftnote – die Möglichkeiten sind vielfältig. So erobert der moderne Printmarkt, was keine Domäne des World Wide Webs ist: die vernetzte Ansprache der Sinne. Nichts entfaltet mehr Aufmerksamkeit und Überzeugungskraft.

 

Das gelingt vor allem bei besonderen haptischen Papierprodukten. Eine Harry Potter-Sonderausgabe bietet so viel Spielraum für kreative Spielereien, dass man sich kaum für die interessantesten entscheiden kann. Ein Groschenroman muss hingegen weder haptisch wertvoll noch multisensorisch ansprechend sein. Er wird gekauft, erfüllt seinen Zweck und landet dann entweder im Keller oder direkt im Papierkorb.

 

Ähnlich verhält es sich mit Tageszeitungen. Stand früher noch die handfeste Information der Leser im Fokus, vertrauen diese mittlerweile auch Online-Inhalten. Das Internet ist schneller, lässt Interaktion zu und es erlaubt, Falschmeldungen zu korrigieren. Moderne User schätzen diese Eigenschaften und verzichten zunehmend auf gedruckte Tagespresse.

 

Dieser Trend lässt sich auch auf anderen Märkten beobachten, beispielsweise auf dem

 Musikmarkt. So dienen Musikdownloads oder Streaming-Angebote dem schnellen Konsum, während es sich bei aufwendigen Vinylpaketen mit farbiger Schallplatte, liebevoller Artwork-Gestaltung und durchaus multisensorischer Ansprache um eine langfristige Anschaffung für Sammler handelt, die geschätzt, ja beinahe verehrt wird.

 

Papier und Internet
– ein Dreamteam?

 

Ohne digitale Helfer geht es nicht – ohne haptische Papierprodukte aber auch nicht. So sind Online-To Do-Listen nicht weniger sinnvoll als ein Einkaufszettel aus Papier. Auch Monatszeitschriften behalten ihre Daseinsberechtigung. Es gilt, den aktuellen Paradigmenwechsel nicht zu ignorieren, denn er ist seit einigen Jahren in vollem Gange.

 

Eigentlich müssen wir bloß weiterhin das beachten, was wir schon seit ewigen Zeiten berücksichtigen: Wir müssen das Format an den Inhalt anpassen. Tagesaktuelle Nachrichten waren in einem Monatsmagazin schon immer fehl am Platz.

 

Diese Erkenntnisse sind auch eine Inspirationsquelle für die Papierindustrie. Stärken und Schwächen müssen gezielt ausgespielt werden. So bleiben Papierprodukte auch in Zukunft dauerhaft relevant.

 

Zu den Trendsettern in diesem Bereich zählen die Mitglieder der AG Zukunft. Ihre Produktportfolios sind nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern glänzen regelmäßig mit Innovationen bis hin zu Brücken zwischen Online- und Offline-Tools. Ihre zielgruppen-spezifische, umfassende Auswahl von Kalendern und Notizinstru-menten ist vielseitig gestaltbar – vom optischen Design über haptische Eigenschaften und Brandings bis hin zu speziellen Ausstattungen.

 

Ideale Werbebotschafter, die nicht nur visuell Aufmerksamkeit erregen, sondern auch immer wieder zur Hand genommen werden. Eine ideale Kombination, um nachhaltig und positiv in Erinnerung zu bleiben.

 

Autor: Richard Kastner

 

 

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