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Der Held des Actionthrillers bewegt sich auf dem Radar des gedungenen Scharfschützen – jetzt hält er an, landet mitten im Fadenkreuz, vor Spannung setzt der Atem einen Takt aus ... doch die Auflösung lässt wieder auf sich warten: ein Mini-Cliffhanger.

 

Stattdessen die übliche Einblendung: „Nur ein Spot!“ Klingt nach Entschuldigung, oder? Die Zeiten, als Fernsehwerbung noch die TV-Nation beglückte, sind wohl endgültig passé.

 

Natürlich gibt es nach wie vor Werbespots, die Markenfans begeistern, doch der Großteil rauscht wirkungslos an uns vorbei, abgesehen von den Daumenaktivitäten zum Weiterzappen. Der Übersättigungsgrad ist längst erreicht.

 

Me too aus allen Kanälen

 

Die Gründe sind vielfältig. Zuviel des Gleichen beispielsweise. Die Märkte der Konsumgesellschaften sind überfrachtet mit Me-Too-Produkten, die an Frau und Mann gebracht werden sollen. Ihr Spiegel: die unermüdliche brandende Flut der Werbebotschaften.

 

Unzählige Marken buhlen um Blickkontakt und Vertrauen – von TV-Spots über Anzeigen bis zu Plakaten. Großteils ungewollte Kommunikation. Me too, das mittlerweile (fast) alle

Informationskanäle belagert. Schöne neue Werbewelt, die in den digitalen Sphären noch einmal zum Crescendo bläst. Um wieviel wohltuender muten uns da gegenständliche Werbeträger an, ein individualisiertes Notizbuch etwa oder ein individualisierter Kalender.

 

Redundanz killt Relevanz

 

Nach den Erkenntnissen der Sinnesforscher bringt Dauerpenetration vor allem ein Ergebnis: Abstumpfen und Abschalten. Zwar haben die Augen die größte unbewusste Verarbeitungskapazität von allen Sinneskanälen – rund 10 Millionen Bit pro Sekunde, doch nur ca. 40 bis 60 Bit aller sinnlichen Reize dringen ins Bewusstsein vor.

 

Das implizite Selektionskriterium: persönliche Relevanz, gekoppelt an emotionales Feedback. Redundanzen enervieren.

 

Handfeste
Argumente statt Augenpulver

 

Der überfrachtete visuelle Sinn spielt meist die Hauptrolle, wenn es darum geht, z.B. Produkte oder den POS zu sondieren. Doch gleichzeitig sind wir uns der Grenzen des Augenscheins bewusst, denn der kann trügen. Daher braucht es schon handfeste Argumente statt bloßes Augenpulver, um uns Konsumenten wirklich zu überzeugen. Das können z.B. auch

 

 

gut gemachte haptische Werbemittel wie Notizbücher und andere Printmedien sein.

 

Sobald wir den Realitätsgehalt einer Aussage oder die Qualitäten eines verführerischen Objektes prüfen wollen, kommt die Hand ins Spiel. Denn von Kindheit an erobern wir die Welt, indem wir ihre Objekte berühren und deren Funktionen begreifen. Real ist letztlich, was wir (er)fassen können.

 

Wie fühlt es sich an? Was kann man damit machen? Ist es so gut, wie es aussieht?

 

 

Notizbücher als Werbemittel

 

Der haptische Sinn kann zwar auch medial aktiviert werden, doch die Intensität der realen Erfahrung überflügelt jeden Blickfang. Die Kenntnis dieses Sachverhaltes kann Kommunikationsberge versetzen.

 

Insbesondere dann, wenn im Rahmen des Kommunikationsmixes zielgerichtet haptische Werbemittel eingesetzt werden. Individualisierte Printprodukte wie beispielsweise Wandkalender und Notizbücher bieten gleich drei miteinander kombinierte Vorzüge: Sie sind relevant statt redundant, Eyecatcher statt Augenpulver und berührbar statt abstrakt.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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