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Die Kunst- und Kulturgeschichte der Menschen ist eng mit dem symbolischen Aufladen von Gegenständen verbunden, sei es in vorchristlichen Zeiten, im Gefolge der Religionsstifter oder auch in totalitären Systemen

 

Auch der Alltag bringt Dinge mit sich, die uns lieb und teuer sind. Ob nun der Schmuck der Großmutter, das Kuscheltier aus Kindheitstagen oder Urlaubssouvenirs: Nur selten gelingt es uns, Materielles von seiner Bedeutung oder seinem emotionalen Wert zu trennen.

 

Das mag daran liegen, dass es besondere Erinnerungen konserviert, uns gelegentlich abschweifen lässt und auch daran, dass es abstrakte und meist flüchtige Gedanken nicht nur festhält, sondern greifbar macht.

 

Haptische Erinnerung im 21. Jahrhundert

 

In Zeiten der Smartphones und Laptops bieten Clouds und Server zwar zahlreiche Möglichkeiten, Gedanken ablegen zu können. So verschaffen uns Anbieter wie

beispielsweise Dropbox ein digitales Gedächtnis, einen Ort an dem wir uns mental entlasten können. Emotionen aber bleiben in der Welt der Nullen und Einsen ausgespart.

 

Kein Wunder also, dass selbst die junge Generation wieder verstärkt auf Kalender und Notizbücher zurückgreift, um Erinnerungen mit Hilfe der Magie der Haptik festzuhalten, statt sie in der Datenflut zu versenken.

 

Die Helfer aus Papier bündeln Emotionen, erinnern uns an gute und schlechte Tage, symbolisieren unsere Ideen und unsere Kreativität. Handelt es sich gar um ein Tagebuch, so avancieren die Notizen zum Trostspender und autobiographischen Kompendium, der uns tagtäglich begleitet, uns Last von den Schultern nimmt und uns noch Jahre später ein Zeitfenster zu unserem vergangenen Ich öffnet.

 

Haptik als Kreativkurbel

 

Papierhersteller wissen wir um die Bedeutung haptischer Intuition, denn schließlich gehören nicht nur

Notizbücher und Kalender zum Sortiment der AG Zukunft-Mitglieder, sondern partiell auch Schulhefte.

 

Papier erlaubt uns die tätige Interaktion mit unseren Gedanken. Möglicherweise messen wir einem einzelnen Gedanken keine allzu große Bedeutung bei, während er in Kombination mit anderen Ideen, Skizzen oder Scribbles aufblüht und zu neuen Impulsen aufläuft.

 

Ob wir uns für Apps oder Altbewährtes entscheiden, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Nichtsdestotrotz bleiben Notizbücher und Kalender auch im 21. Jahrhundert relevante Begleiter unserer Gesellschaft, dienen als Schlüssel zur Kreativität und entlocken unseren Fingerspitzen Gedanken, die den bloßen Moment übersteigen.

 

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Gegenstände und Emotionen lassen sich nicht trennen.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

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