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Gerne werfen wir an dieser Stelle immer wieder einen Blick auf die analoge Trendszene, gilt sie doch nicht nur uns als Indikator für den Stellenwert haptisch-multisensorischer Erlebniswerte. Es grüßt der Need for Touch (NFT), unser Berührungsbedürfnis, mit dessen Hilfe wir uns weitergehende Informationen über eine Person oder auch Dinge verschaffen.

 

Schließlich ist unser Tastsinn so etwas wie unser psychologischer Wahrheitssinn. Das wusste schon Konfuzius (553-473 v. Chr.): „Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“

 

Das Comeback
analoger Produkte

 

Wischbewegungen auf dem Screen, anklicken und auf Tastaturen tippen würde er heute kaum unter die haptischen Tätigkeiten subsumieren, die uns das Leben, Menschen und Dinge näherbringen und sie uns besser verstehen lassen.

 

Und während die Digitalisierung immer schneller und tiefgreifender Wandel und Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft befeuert, wird auch das analoge Leben als Gegengewicht und Ausgleich immer bunter und vielgestaltiger.

 

Das Comeback analoger Produkte mischt sich mit neuen analogen Trends und zeigt nicht nur Überlebensqualitäten, sondern auch die Qualität reibungsver-lustfreier Koexistenz neben den

 

 

bis hin zur Anschlussfähigkeit an die digitalen Realitäten.

 

Der nächste Analogboom

 

An dieser inzwischen eingependelten Koexistenz der beiden Welten mit gegenseitigem Verweischarakter wird sich auch kaum noch etwas substantiell ändern. So wie die Digitalisierung durch immer neue Trends und technische Möglichkeiten innovativ getrieben wird, erlebt auch die Analogwelt eine Abfolge innovativer Bewegungen wie etwa aktuell die Terminplaner im Filofaxing-Trend oder jüngst der sagenhafte Höhenflug der Malbücher für Erwachsene samt der unverzichtbaren  Buntstifte.

 

Ein Megaboom, der arivierte Verlage sowie Hersteller von Mal- und Buntstiften in Sonderproduk-tionsschichten getrieben hat, um die immense Nachfrage bedienen zu können. Inzwischen sind die ökonomischen Nutznießer dieses Booms zu normalen Produktions-zyklen zurückgekehrt. Der Markt ist gesättigt und macht Platz für den nächsten Analogboom – den Haptiktrend Handlettering.

 

Naher Verwandter
der Ausmaltätigkeit

 

„Handlettering“ nennt sich das topaktuelle haptische Highlight mit dem Zeug zum neuen DYI-Megabooster. Ein naher Verwandter der Ausmaltätigkeit und dessen logische Fortsetzung gewissermaßen, denn hinter dem Haptiktrend Handletteringverbirgt sich nichts anderes als der Spaß am Zeichnen und Malen von Buchstaben.

Ob auf Postkarten, selbstgestalteten Notiz- und Tagebuch-Covern, selbstgestalteten Werbetafeln im Einzelhandel oder auf Blanko-Papierbögen: das #Handlettering nimmt Fahrt auf, getrieben von BloggerInnen und den sozialen Netzwerken wie Instagram oder auch Pinterest, wie sich leicht an der anschwellenden Zahl der einschlägigen Hashtags ablesen lässt.

 

Natürliche Ausgleichsbewegungen
für die digital-analoge Balance

 

Alles andere, was frau/man zur kreativen Selbstfindungsreise mit Handlettering benötigt, halten die Hersteller in Form von Kreativ-Sets vor: von der Basisausstattung mit sachlichen Fineliner-Stiften führt der Weg zum Gestaltungsglück über Pinselstifte bis hin zu edlen Kalligraphie-Federn. Wer will, kann darüber hinaus noch auf farbige Tinten zurückgreifen.

 

Und während die Auguren, Trendforscher und Sinndeuter auch hierin wieder einen Gegentrend zum digitalen Existenzentwurf analysieren, sehen wir als AG Zukunft die Phänomene und Trendabfolgen der haptisch-multisensorischen Basisexistenz als natürliche Ausgleichsbewegungen zum Zwecke der digital-analogen Balance. Denn auch auf das Handlettering werden noch ungezählte weitere Haptiktrends folgen.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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