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Die kommunikativen Qualitäten von Werbeartikeln werden seit einigen Jahren auch von Studien unterstrichen. In 2014 legte der GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. eine neue, aufschlussreiche Umfrage vor – eine der fünf untersuchten Hauptkategorien umfasst Büro- und Schreibwaren inklusive Werbekalender.

 

Zu den Grunderkenntnissen der Studie „Werbewirkung von Werbeartikeln“ gehört, dass 95% der deutschen Bevölkerung Werbeartikel besitzen und sie zu 93% auch nutzen. Die Kontaktquoten sind entsprechend hoch, die Reichweite an einem Durchschnittstag wird mit 80% beziffert.

 

Das pusht auch den Erinnerungswert. Der Recall des Absenders liegt bei Werbeartikeln mit 78% dreimal so hoch wie bei Anzeigen (26%); Radiospots kommen auf 32%, TV-Werbung auf 28%.

 

Die Qualitäten des haptischen Sinns als Beziehungsstifter spiegeln sich in den Imagewerten, die Empfänger von Werbeartikeln den Absendern zuordnen:

 Sympathie (51%), Wertschätzung (48%), Vertrauenswürdigkeit (48%) – fast die Hälfte der Befragten würde das Unternehmen weiterempfehlen.

 


Mehr als Logowerbung

Quoten, die noch steigerungsfähig sind. Denn leider funktioniert nicht jeder Werbeartikel, wie vom Empfänger gewünscht. Neben den qualitativen Unterschieden bestehen auch große Differenzen in der strategischen Definition und Gestaltung. So wirksam Werbeartikel sind – nach wie vor wird viel Potential verschenkt, weil die Anwender nur die Logopräsenz im Blick haben und all die weiteren Gestaltungsmöglichkeiten, um Botschaften zu transportieren, vernachlässigen.

 

Dessen ungeachtet belegen Werbeartikel in Vergleichsstudien mit anderen Werbemedien in puncto Beliebtheit immer wieder den ersten Platz.

 

Wie keine andere Werbeform werden Werbeartikel vom Empfänger sogar als Geschenk empfunden. Damit wird auch ein tief verankertes psychologisches

 

 

Muster geweckt: Gibst Du mir, so gebe ich Dir, zumindest Aufmerksamkeit – ein rares, höchst begehrtes Gut, das Voraussetzung ist, um Beziehungen zu knüpfen und Erinnerungswert zu schaffen.

 

 

Ausgewählte Quellen

 

Werbewirkung von Werbeartikeln, 2004. Studie im Auftrag des GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V., durchgeführt von DIMA Marktforschung.

 

Maier, Liesa: „corporate haptic” – Wert, Entwicklung und Einsatz haptischer Kommunikationskonzepte. Masterarbeit. Grin – Verlag für akademische Texte, München 2010.

 

Regan, D.T. (1971): Effects of a Favor and Liking on Compliance. Journal of Experimental Social Psychology, 7, 627-639.

 

Häusel, Hans-Georg: Emotional Boosting. Die hohe Kunst der Kaufverführung. Verlag Haufe-Lexware, Freiburg 2010.

 

 

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