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Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Je näher die Feiertage rücken, desto schneller scheinen Tage, Wochen und Monate zu vergehen ...

 

Doch die Uhren ticken immer weiter im gleichen Takt und auch das Ordnungssystem der Jahresweiser büßt nichts von seiner Orientierungsfunktion ein. Insbesondere klassische Kalender vermitteln uns das wohltuende Gefühl, im Alltagsgetriebe innehalten zu können und die Zeit (wieder) in den Griff zu bekommen.

 

Emotionale Werbeartikel

 

Aufgrund ihrer haptischen Qualitäten machen sie fass- und handhabbar, was sich sonst dem Zugriff entzieht. Damit wecken sie zugleich Sicherheitsgefühle - denn die Hand verfühlt sich nicht - und befriedigen ein Grundbedürfnis des Menschen.

 

Klassische Kalender im Einsatz als emotionale Werbeartikel transportieren auch die Qualitäten des Absenders nicht nur als Augenweide, sondern konkret spürbar: glaubhaft, positiv mit großem Nutzwert verbunden und über eine Zeitspanne, die hohe Erinnerungsquoten fördert.

 

Zeit als subjektive,
emotionale Dimension

 

Laut Forschung agiert im Hirn kein auf die Zeit spezialisiertes Areal – vielmehr scheint ein Netzwerk von Neuronen zusammen zu wirken, um das individuelle Zeitempfinden zu produzieren.

 

Gleichzeitig liegt uns das richtige Gespür für die überlebenswichtige Taktung des Biorhythmus, z.B. der Wach-/Schlafphasen, bereits in den Genen. Eine Erkenntnis, für die das US-Forscherteam Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young jüngst mit dem Medizin-Nobelpreis 2017 ausgezeichnet wurde.

 

Allerdings können wir den Autopiloten der inneren Uhr nicht wahrnehmen – er agiert ohne unser Zutun. Unser Zeitgefühl ist subjektiv und unterliegt verschiedenen Einflüssen.

 

 

Erfüllte Zeit vs. Routine

 

Der Zeitforscher und Psychologe Marc Wittmann erhellt hintergründe der individuellen Zeitwahrnehmung:  „Wenn wir viel Neues erleben, vergeht die Zeit sehr schnell. In der Rückschau erinnern wir uns dann an all diese Ereignisse. Deshalb erscheint uns die Zeit im Nachhinein lang.“

 

Beispielsweise die Kindheit und Jugend – entdeckungsreiche Jahre voller Emotionen  und Aha-Erlebnissen. Oder in reiferen Jahren das Betreten von
Neuland, z.B. weil wir beruflich noch einmal neue Wege gehen oder ein exotisches Urlaubsziel erkunden.

 

Umgekehrt weckt ein Bürotag voller Routine das Gefühl, die Zeit krieche auf Schneckensohlen – nach Feierabend schmelzen die Arbeitsstunden auf Miniformat, denn das allzu Bekannte ebenso wie Emotion auf Sparflamme werfen keine Anker im Gedächtnis.

 

Die Empfindung des Alltags als bekanntes Terrain ist einer der Hauptgründe, warum die Zeit mit zunehmenden Jahren schneller zu verfliegen scheint.

 

Glücksgefühle dehnen die Zeit

 

Insbesondere die Körperwahrnehmung beeinflusst laut Wittmann, welches Zeitgefühl uns trägt. Je weniger Aufmerksamkeit man sich selbst schenkt – Lieben Gruß an alle Stressgeplagten! –, desto eher wird man von dem Gefühl geplagt, keine Zeit zu haben.

 

Als Zeitdehner wirken wiederum intensive Emotionen, die den Takt des Pulsschlags erhöhen, beispielsweise Glücksmomente, zu denen natürlich auch der Empfang eines sinnvollen Werbeartikels zählt.

 

Für einen Augenblick ganz im Hier und Jetzt genießen wir die unverhoffte Belohnung und die damit verbundene Wertschätzung. Dem edlen Spender ist Dank gewiss und damit auch erhöhte Aufmerksamkeit für seine Botschaft.

Abstrakte Dimensionen
werden begreifbar

 

Sobald ein begehrtes Objekt in Sicht- bzw. Greifweite erscheint, wird der (fast) unwiderstehliche Impuls ausgelöst, die Hände auszustrecken und den Nützling in Besitz zu nehmen.

 

Was die Fingerspitzen überzeugt, weckt viele positive Emotionen: die Lust an der Berührung, den spielerischen Flow, den manuelle Geschicklichkeit zündet, das gute Gefühl, vertrauen zu können.

 

Mit haptischen Kalendern werden zudem selbst abstrakte Dimensionen wie die Zeit (be)greifbar. Dabei spiegeln sie motorische Aktivitäten, die tief in uns verankert sind, um das Unfassbare spürbar zu machen. Auf diese Weise werden die Werbeträger aus Papier emotional aufgeladen.

 

Ein multisensorisches Erlebnis

 

So wies der amerikanische Psychologen Dr. Lynden Miles nach, dass Zeitreisen ein körperliches Pendant haben. Im oving through Time-Paper beschreibt er, wie sich die Probanden seiner Studien  vorzugsweise nach vorne beugten, wenn sie an die Zukunft denken sollten, und zurücklehnten, sobald sie in die Vergangenheit eintauchten.

 

Eines von vielen gelernten Mustern, die sich zeigen, sobald der Empfänger den haptischen Kalender näher erkundet: Nach dem intuitiven händischen Wiegen (was Gewicht hat, hat Gewicht), schlägt man die Seiten auf, blättert vor und zurück, lässt sie durch die Finger rascheln – ein vertrauter Sound, der ebenfalls Vertrauen weckt ... Im Verbund mit den optischen Signalen ein multisensorisches Erlebnis, das die entscheidenden guten Bauchgefühle aktiviert.

 

Klassische Kalender sind emotionale Werbeartikel, die nicht nur berühren, sondern auch bewegen und natürlich insbesondere zum Jahresausklang willkommen sind.

 

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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