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Nach unserem Blick auf Werbekalender als Trendprodukte beschäftigen wir uns im Folgenden mit den wirkungspsychologischen Hintergründen, warum Printmedien auch im digitalen Hype florieren.

 

Wie zuvor schon umrissen, ragen haptische Kommunikationsinstru-mente aus der Flut abstrakter Werbebotschaften heraus. Denn sie appellieren nicht nur an den visuellen Sinn und buhlen um einen Vertrauensvorschuss, sondern machen Qualitäten und Werte mit eigenen Händen greifbar.

 

Fingerspitzengefühle

 

Nichts weckt mehr Vertrauen, denn die Haptik ist die ultimative Instanz, um Dinge und auch Informationen zu begreifen, Qualität zu prüfen und den Realitätsgehalt von Behauptungen zu kontrollieren.

 

Kein Sinn ist sensibler als das komplexe haptische System. Die

 

 

Anzahl berührungsempfindlicher Sensoren geht in die Billionenhöhe  und konzentriert sich u.a. in den Fingerspitzen.

 

Haptische Gestaltung

 

Ich fühle, also bin ich. Jede Tastempfindung weckt unbewusst Codes, jeder Griff dockt an vertraute Muster an, jede Bewegung trägt Bedeutung. Der Grundstock haptischer Erfahrungen bildet sich bereits im Kindesalter aus. Die mit ihnen verbundenen Emotionen und Assoziationen werden ein Leben lang bei jedem Berührungserlebnis aktiviert. Genau darauf basiert die werbepsychologische Wirkung von Printmedien.

 

Darum empfiehlt sich, auch beim Einsatz nützlicher Printmedien als Werbebotschafter, die haptischen Eigenschaften in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen und auf die CI des Absenders bzw. die Eigenschaften seines Produktes abzustimmen.

 

 

 

 

Die Werbepsychologie

von Printmedien

 

Welche Qualitäten möchten Sie fassbar machen? Unser Wissen über die Werbepsychologie von Printmedien öffnet und dabei einen breiten Spielraum, den man Anlass- und/oder Zielgruppen-bezogen nutzen kann.

 

Beispielsweise macht es einen fühlbaren Unterschied, ob Sie den Empfängern ein sanftes, warm anmutendes Berührungsgefühl vermitteln (z.B. um Empathie zu kommunizieren), die Fingerspitzen mit leicht rauen, natürlich wirkenden Materialien konfrontieren (z.B. um nachhaltige Ausrichtung zu unterstreichen) oder auf eine kühle und glatte Oberfläche führen (z.B. um eine neue, sexy Technik vorzustellen).

 

Die aufgrund der Materialeigenschaften ausgelösten Emotionen und Assoziationen müssen übrigens nicht bewusst werden, um zu wirken.

 

Autor: Richard Kastner

 

 

 

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